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| Thomas Zipp - TEXTPORTRAIT- Ralph Ueltzhoeffer [in Arbeit] - *1966 Heppenheim Studium Städelschule Frankfurt bei Thomas Bayrle Lebt in Berlin. / Biografie - Biography - Text, Ausstellungen / Exhibition, Museen / Museum, Galerien / Gallery, Biennalen, Kunstmessen: 10.06.07 - 09.09.07 Thomas Zipp Kunstmuseum Alte Post, Mülheim/Ruhr 26.01.07 - 10.03.07 Thomas Zipp: The family of Ornament und Verbrechen Galerie Krinzinger, Wien 20.12.06 - 03.02.07 Thomas Zipp Galerie Rüdiger Schöttle - München 30.09.06 - 03.12.06 Rings of Saturn Tate Modern, London 24.09.06 - 07.01.07 FASTER! BIGGER! BETTER! ZKM, Karlsruhe 22.07.06 - 19.08.06 SUMMER GROUP EXHIBITION Daniel Hug Gallery, Los Angeles 18.06.06 - 13.08.06 Sammlung Dahlmann Leopold Hoesch Museum, Düren 20.05.06 - 01.07.06 Thomas Zipp Patrick Painter, Santa Monica 21.04.06 - 03.06.06 KN’-YAN Galerie Christine Mayer, München 02.04.06 - 22.10.06 Full House Kunsthalle Mannheim 25.03.06 - 05.06.06 4. berlin biennale 2006 berlin biennale, Berlin 24.12.05 - 31.12.05 36 x 27 x 10 VOLKSPALAST, Berlin 25.11.05 - 22.12.05 Thomas Zipp Alison Jacques Gallery, London 04.11.05 - 30.04.06 Goetz meets Falckenberg Sammlung Falckenberg, Hamburg 27.08.05 - 30.10.05 When Humour Becomes Painful Migros Museum, Zürich 09.07.05 - 2005 Group Show Rental Gallery, Los Angeles 18.05.05 - 25.06.05 Das neue Schwarz Galerie Rüdiger Schöttle - München 06.05.05 - 22.05.05 3 Jahre "forever and a day Büro" Forever and a Day Büro, Berlin 15.02.05 - 12.03.05 Thomas Zipp Baronian-Francey, Brüssel 29.01.05 - 26.02.05 PAPER Nicole Klagsbrun Gallery, New York 17.11.04 - 28.01.05 das böse Guardini Galerie, Berlin 17.09.04 - 16.11.04 actionbutton Russian Museum, St. Petersburg, St. Petersburg / RUS 11.09.04 - 16.10.04 Thomas Zipp: Futurism now Daniel Hug Gallery, Los Angeles 10.09.04 - 12.09.04 Olivia Berckemeyer - FROHE ZUKUNFT Halle für Kunst Lüneburg 09.09.04 - 19.10.04 Heimweh: Young German Art Haunch of Venison, London 09.06.04 - 2004 Sommerfotogruppenausstellung Galerie Meerrettich, Berlin 27.02.04 - 03.2004 Kommando Pfannenkuchen Daniel Hug Gallery, Los Angeles 13.12.03 - 07.02.04 Invite #8 Klosterfelde Berlin 06.12.03 - 11.01.04 wheeling london Cell, London 24.06.03 - 25.07.03 Painting on the roof Paolo Curti Gallery, Mailand 14.05.03 - 31.08.03 actionbutton Hamburger Bahnhof, Berlin 19.01.03 - 21.04.03 Painting on the roof Museum Abteiberg, Mönchengladbach 11.01.03 - 08.01.03 WHEELING! motorcycles in arts Galerie Jette Rudolph, Berlin 26.04.02 - 27.07.02 Schöne Aussicht, Herr Schweins! Galerie Otto Schweins, Köln 06.04.01 - 13.05.01 CIRCLES °5 Berlin : Montana Sacra ZKM, Karlsruhe 18.11.00 - 30.12.00 Landscape Galerie Giti Nourbakhsch, Berlin 15.09.00 - 28.10.00 Turning into a loop Gio Marconi, Mailand sammlungen Saatchi Gallery, London The Paragon Press, London galerien Baronian-Francey, Brüssel Daniel Hug Gallery, Los Angeles Galerie Guido W. Baudach, Berlin Alison Jacques Gallery, London Harris Lieberman, New York Patrick Painter, Santa Monica Galerie Rüdiger Schöttle – München Thomas Zipp 20.12.06 - 03.02.07 Galerie Rüdiger Schöttle. [workout Simone Kahlinke] Schon in der Physik wurde Anfang dieses Jahrhunderts festgestellt, daß jemand, der ein Experiment durchführt, auf den Gegenstand und dieser auf ihn reagiert. Nur wußten Philosophen das bereits früher als Physiker. Eine Welt ohne wechselseitige Beziehungen ist unvorstellbar. Wie schafft sich ein Blinder seinen Schutzhereich? Wenn Sie mit jemandem telefonieren, haben Sie die Vorstellung im Unbewußten, er sieht, obwohl er nicht sieht. Wir dürfen das "Spiegelstadium", von dem die Psychoanalyse ausgeht, nicht zu wörtlich nehmen, sonst kommen wir in eine so dumme Verwirrung wie ein französischer Psychoanalytiker, der bestritt, daß Blinde Menschen sind, weil sie kein Spiegelstadium durchliefen. Das ist Rassismus pur und genauso dumm wie die mir irgendwann einmal gestellte Frage, wie ich denn Liebe mache. Darauf konterte ich, die Scheinwerfer mit unter die Decke zu nehmen. (Lacht) Also, der Mythos von Narziß als Sinnbild des "Spiegelstadiums" geht davon aus, daß wir uns in einem Gegenstand wie in einem Spiegel sehen. Jedes Gegenüber, sogar ein Stein, stellt einen Spiegel dar. Dieses Specu-lum mundi beinhaltet ein Spekulieren. Woher rührt Ihre Skepsis gegenüber der Psychoanalyse ? Psychoanalyse und Ethik gehören zusammen. Von daher ist es nicht sehr gut, wenn ein Analytiker dem anderen zu viel erzählt, so daß alle diese Phantasmen Kreise ziehen. Es ist notwendig, Diskretion darüber zu bewahren. Gewiß, die Psychoanalyse stellt eine Möglichkeit im Kampf gegen seelische Leiden dar, aber es verbietet sich, darüber wie über einen anderen Gegenstand zu sprechen. Die Analyse ist für mich eine sehr ernste, keine ökonomische Angelegenheit wie heutzutage in Frankreich oder den Vereinigten Staaten. Welche Rolle spielt das Auge bei der Analyse? |
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