Banknoten und Geldstücke

Er ist nicht da und liegt wahrscheinlich zwischen meinen Noten in Valeskas Zimmer. Aber sind die eingenähten Banknoten und Geldstücke und die Schlüssel zu Sentas Wohnung im Augenblick nicht viel wichtiger? Mit Gesten und Grimassen gelingt es mir, dem Fahrer verständlich zu machen, er möge in der nächsten Ort­schaft halten und mich aussteigen lassen.
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Das Nachthemd

Das Nachthemd flog in die Ecke, ich stieg in meine Kleider, griff nach Handtasche und Koffer, schlich durch das Zimmer von Valeska, die, wie ich an ihrem leichten Schnarchen hörte, fest schlief, und rannte auf die Straße.
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Glas Champagner

Herr Widmer saß in seinem Doppelbett und hatte ein Glas Champagner in der Hand. Mein hochgeschlossenes Baumwollnachthemd mit den langen Ärmeln, das Senta mir frühmorgens in einem kleinen Vorstadtladen erstan­den hatte, schien ihn wider Erwarten statt zu ernüchtern zu animieren. „Die fromme Helene”,
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Studentenbude

„Auf alle Fälle geb’ ich dir heute abend die Schlüssel zu Sentas Züricher Studentenbude”, meinte Sammy, „es ist für einen Mann wie Widmer ganz gut, wenn er in Sachen Liebe nicht allzu sicher sein kann.” Als ich ins Haus zurückkehrte, um mich zum Lunch anzuziehen, sah ich Herrn Widmers Anzüge und Toilet­tensachen in meinem Zimmer.
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Mund und Nase

Wir plumpsten alle drei in den See, hatten Mund und Nase voll Wasser und krochen lachend und prustend auf das Floß zurück. „Funkstille!” befahl Sammy, und wir kamen dieser Aufforderung gern nach,
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Stahlgestell

„Ja, ohne Herrn Widmer als lästiges Zubehör nähme ich es sofort.”
„Sammy ist auch kein Apoll”, lachte Senta, und das Stahlgestell, das einen letzten Versuch machen sollte, ihre vorstehenden Zähne in eine anatomisch logische Stellung zurückzuweisen, blitzte in der Sonne.
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Semesterferien

Sammy Solzer und seine Frau bewohnten während ihrer Semesterferien das Nachbargrundstück. Sie hatten sich beim Medizinstudium in Zürich kennengelernt, waren beide fünfundzwanzig Jahre alt, sahen beide aus, als seien ihre Vorfahren Nilpferde gewesen, und erhielten beide,
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Ansprüche bewilligt

Noch teilte ich das Eheschlafzimmer mit Valeska, aber wenn die jetzige Frau Widmer die Ansprüche bewilligt bekam, von denen sie ihr Einverständnis in die Schei­dung abhängig machte, sollte nach Herrn
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Eheschlafzimmer

Ich holte die goldene Armbanduhr, die Herr Widmer mir beim Einzug in sein Tessiner Eheschlafzimmer aufs Bett gelegt hatte, aus der Badetasche. Elf Uhr zehn. Noch eine gute halbe Stunde, und der Himmel würde sich verfin­stern und
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Bewunderung

Ihre Bewunderung für diesen Konfektionär war ehrlich. Andrerseits würde sie es bestimmt nicht fertigbringen, einen Partner, mit dem sie so viele harte Artistenjahre verbracht hatte, sitzenzulassen. Wahrscheinlich würde
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Ralph Ueltzhoeffer | WordPress | Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)